„Der Krieg des Prosecco ist ausgebrochen“, titelte die römische Tageszeitung „La Repubblica“ vor wenigen Tagen, und auch zahlreiche andere Medien sprechen vom „Prosecco-Krieg“. Der Grund: Ein Konsortium von knapp 150 Weinbauern aus der norditalienischen Anbauregion Conegliano-Valdobbiadene fürchtet zunehmende Konkurrenz und will den Namen und die Marke „Prosecco“ schützen lassen. Die Regierung soll dafür eine exklusive Prosecco-Zone definieren, die EU soll Prosecco zur „geschützten Herkunftsbezeichnung“ erheben – nach dem Vorbild von Champagner, Serrano-Schinken oder steirischem Kürbiskernöl. Alles, was in Zukunft den Namen Prosecco tragen soll, müsste dann aus einem begrenzten, klar definierten Gebiet stammen.

„Trauben für RICH® stammen aus Original-Anbauregion des Prosecco“
Zu den Feindbildern des Konsortiums rund um Direktor Giancarlo Vettorello zählt auch RICH® Prosecco, die Erfolgsgeschichte in der goldenen Dose. „RICH® ist ganz klar der bekannteste und erfolgreichste Prosecco in Dosen, aber wir müssen zu Unrecht als Sündenbock herhalten“, so RICH® Erfinder Günther Aloys zu den Vorwürfen der Gruppierung. „Unser Produkt wird zu Unrecht mit billigem Perlwein in Verbindung gebracht. RICH® ist jedoch alles andere als Billig-Prosecco.“ Für RICH® Prosecco wird Marca Trevigiana verarbeitet, eine der höchsten Qualitätsstufen von Prosecco. Das Preisbild liegt deutlich höher als bei Billigofferten italienischer Lieferanten von Flaschenprosecco, und auch in den ausländischen Märkten hält RICH® die Preisfahne hoch.

Bestmögliche Qualität auf IGT-Basis
Im Gegensatz zu anderen Prosecco-Anbietern bezieht RICH® seine Trauben aus der Original-Anbauregion des Prosecco, nämlich aus dem Kerngebiet rund um Treviso. „Wir kaufen bei einem der seriösesten Anbieter überhaupt: ‚Ponte di Piave’, der mit mehr als 1.500 Mitgliedern größten Winzer-Genossenschaft in der Prosecco-Region. Die Qualität des gelieferten Proseccos ist überdurchschnittlich hoch.“
Bei der Qualitätsbeurteilung von RICH® Prosecco ist noch ein weiterer Faktor zu berücksichtigen: Die für Perlwein (Frizzante) nicht zwingend vorgeschriebene zweite Gärung erfolgt in Drucktanks. „Anders gesagt: Für das Prickeln könnte dem Perlwein auch schlicht und einfach Kohlendioxyd zugeführt werden. Wir haben uns für den höherwertigen Prozess einer zweiten Vergärung entschieden. RICH® bietet daher die bestmögliche Qualität auf IGT-Basis an“, so Aloys. (IGT siehe Infobox).

Dose sichert hohe Qualität und eröffnet neue Möglichkeiten des Prosecco-Genießens
Den Vorwurf, sein Prosecco sei aufgrund der Abfüllung in Dosen von minderer Qualität und werte das Produkt ab, lässt Aloys nicht gelten: „Die aluminiumbeschichtete Dose sichert die Qualität in höchstem Maße. Sie schützt vor negativem UV-Licht und verhindert damit wesentlich besser als jede Flasche den Verlust des ‚prickelnden Etwas’ von Prosecco.“ Zudem signalisiert das Design der goldfarbenen Dose höchste Exklusivität. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil von Prosecco in Dosen: Er eröffnet neue, unkomplizierte Möglichkeiten des Prosecco-Genießens. „Prosecco wird mobil, die Dose kann man zu jedem Anlass mitnehmen, ob auf Partys oder zum Schifahren“, so Alyos.

 

Ischgl, Januar 2009

 

INFOBOX
Prosecco ist ursprünglich der Name einer alten Rebsorte aus Venetien. Bereits im Altertum war der Prosecco als vinum Pucinum hochgeschätzt. Da der Wein den Namen einer Traubensorte trägt, könnte er grundsätzlich überall hergestellt werden. Jedoch nur Prosecco aus einer gesetzlich definierten Region um die Gemeinden Valdobbiadene und Conegliano dürfen den Status eines „DOC“-Prosecco bei Einhaltung vorgeschriebener Qualitätsstandards tragen. Weine, Perlweine und Sekte aus der gleichen Traube aus anderen Teilen Italiens dürfen nur die Bezeichnung „IGT“ tragen.

Text von Pleon Publico Salzburg